Über die Dummheit
Leopold Loewenfeld
Leído por Claus Misfeldt
In seinem Werk aus dem Jahr 1909 behandelt der Autor umfassend das Phänomen der menschlichen Dummheit - wohlgemerkt zu einer Zeit, in der Störungen wie Legasthenie, Dyskalkulie, Autismus, oder ADHS noch unbekannt waren. Das Buch beginnt etwas trocken mit kurzen Ausführungen über statistische Untersuchungen an Schulkindern und Soldaten. Dann nimmt es Fahrt auf und es folgen Abschnitte zu Themen, wie Abgrenzung der "normalen" Dummheit vom krankhaften Schwachsinn, Inselbegabung, Aberglaube, Religion, Kritik an der Schädelkunde oder zu sozialen und soziologischen Einflüssen auf die geistige Leistungsfähigkeit. In den letzten Abschnitten des Buches befürwortet Löwenfeld dann allerdings -wohl entsprechend dem Geiste seiner Zeit- auch Maßnahmen zur Rassenhygiene und vertritt sozialdarvinistisch gefärbte Ansichten - Vorstellungen, die uns heute bei einem sonst interessanten und lesenswerten Buch nachdenklich stimmen.
Zusammenfassung von Claus Misfeldt (0 hr 33 min)
Capítulos
Reseñas
Faszinierend
Sylvia Wiedemann
Schöne, ruhige Stimme des Lesers. Das ermöglicht einen Zugang zu diesem Werk, das mir für die Entstehungszeit außergewöhnlich progressiv erscheint. Terminologie der Zeit ist,wie sie ist. Die Deutungen und Erläuterungen des Autors bieten faszinierende Einsichten und Erklärungsansätze.
sehr gut gelesen.
Elisabeth Piermeier
vielen Dank. Sehr gut gelesen. Danke auch für die gute sinnvolle Zusammenfassung. Interessantes Buch. Höre es gerade zum 2. Mal. Allerdings hat mich schon betroffen, wie der Autor über "höherwertige" und "minderwertige" Menschen schreibt.
Bert Schreiber
1-2 Liter Bier sind also nur eine geringe Menge Alkohol, soso...Überraschend, dass der Autor die damals fest postulierten Ansichten über die Überlegenheit des männlichen Geschlechts in Zweifel zieht ebenso wie die der nordisch-europ. Rasse (auch die der "german.Langköpfe" ggü.den "alpinen Kurzköpfen":-)), auch wenn er trotzdem Neger und Asiaten mit Ausnahme der Japaner als weniger intelligent (zumindest ab dem ca. 12. Lebensjahr (!) postuliert und bei Russen und Türken zusätzlich Abstriche ggü. der kaukasischen bzw.asiatischen Rasse macht.